Marcus Radtour von Wehrheim nach Remagen und Oberwesel

von und mit Marcus von Cube

Dies ist Teil 3 von Oberwesel nach Wehrheim. Hier sind Teil 1 und Teil 2.

Freitag, 15.08.08

Wenn ich heute bis nach Hause will, dann muss ich früh fahren. Aber ich habe gut geschlafen und ein ordentliches Frühstück bekommen.

Auf zum letzten Abschnitt!

Burg Pfalzgrafenstein im Rhein bei Kaub.

Im Rheinischen Schiefergebirge wird Schiefer abgebaut. Eine pfiffige Werbetafel!

Soll ich hier schon in den Zug steigen? Nein, ich fahre weiter. Es ist ja erst 9:45 Uhr.

Das Gelände der Landesgartenschau liegt direkt an Rhein und Nahe. Da ich beim Überqueren der Nahebrücke beinahe stürze, habe ich keine Lust, weitere Bilder zu machen. Ich sehe viele Busse, die Touristen herbringen.

Ein erster Blick in den Rheingau. Ab hier wird es flach und langweilig. Ich mache mich auf den langen Weg nach Mainz.

Blick zurück auf den Rheingau bei Rüdesheim mit dem Niederwalddenkmal. Links erkennt man noch die Ruine Ehrenfels.

Von Bingen bis Mainz gibt es hervorragende Radwege aber die Landschaft ist langweilig.

Eigentlich sehe ich die ganze Zeit nur Apfelplantagen. Zwischendurch begegne ich anderen Radtouristen, von denen mich einer bis nach Mainz begleitet.

Endlich an der Grenze zu Mainz in Budenheim. Die Rohrleitung könnte zur Chemischen Fabrik gehören.

Um 12:22 Uhr bin ich endlich durch Mainz durch und blicke auf die Mainmündung. Mein nächstes Ziel ist Gustavsburg.

Dazu muss ich erst einmal über diese Eisenbahnbrücke.

Blick zurück auf die Mainzer Rheinseite. Die Fahrt über die Brücke hat etwas Besonderes. Zum Glück kommt kein Zug, da hätte ich wohl Angst bekommen.

Die letzte große Rast für heute. Das Lokal kenne ich von regelmäßigen Treffen mit Freunden. Mit dem Fahrrad war ich aber noch nie hier. Der Wirt freut sich, mich zu sehen und macht mir eine extra große Portion Fisch mit Kartoffeln. Diesmal schaffe ich den Teller nicht ganz, eine Kartoffel bleibt liegen. Ich bin wieder im Apfelweinland, der Sauergespritzte schmeckt hervorragend. 

Um Halb Zwei mache ich mich auf den Weg über Hochheim und Hofheim in den Taunus auf. Dabei muss ich zunächst über den Main.

Normalerweise fahre ich hier mit dem Auto.

Blick über den Main auf Hochheim.

Ab jetzt bin ich zum Fotografieren zu müde. Außerdem habe ich Schwierigkeiten, den richtigen Weg zu finden und fahre so immer wieder an Bundesstraßen entlang oder auf schlechten Feldwegen. Ich komme noch an der Mülldeponie in Wicker vorbei, mühe mich auf der Bundesstraße durch Hofheim und erreiche schließlich über Zeilsheim, Liederbach und Schwalbach die Stadt Kronberg

Ich bin wieder im Hochtaunuskreis, meiner Heimat. Aber noch nicht zu Hause...

Blick auf Frankfurt, aufgenommen zwischen Kronberg und Oberursel. Es ist 17:09 Uhr.

Erst geht es durch Oberursel an Bad Homburg vorbei nach Dornholzhausen zum Gothischen Haus. Ab hier geht es mächtig bergauf. Und ich habe heute schon 113 km in den Beinen!

Um 18:37 Uhr bin ich "übern Berg" - auf der Saalburg, einem rekonstruierten Römerkastell am Limes.

Jetzt lasse ich mich fast nur noch den Berg herunterrollen bis nach Hause in Wehrheim. Um 19:00 Uhr bin ich endlich da. Ohne Zug, ohne Schiff, nur mit meinen eigenen Beinen.

Fazit des heutigen Tages

Ich bin heute wieder früh, um 8:30 Uhr, in Oberwesel abgefahren und komme um 19:00 Uhr in Wehrheim an. Die Gesamtdistanz beträgt 122,00 km. Dabei sitze ich insgesamt  7:49 h im Sattel. Das ergibt einen gefahrenen Schnitt von 15,61 km/h.

Die ganze Tour

Insgesamt bin ich 384,2 km gefahren. Unterwegs war ich 32:20 h und davon habe ich 24:20 h im Sattel gesessen. Das entspricht einem Durchnitt von 11,88 km/h mit und 15,79 km/h ohne Pausen. Durch Abweichungen von der besten Route habe ich etwa 20 km mehr zurückgelegt, als geplant.



Quelle: Google Earth. Route von http://www.radroutenplaner.hessen.de.